Leitfaden

Schritt für Schritt zur eigenen Bootsverleih-Website

Wählen Sie einen Website-Baukasten, planen Sie die Seiten, die Ihre Kunden suchen, und zeigen Sie Ihre Boote an einem sonnigen Tag. Dann sorgen Sie dafür, dass man Sie bei Google findet und ohne Anruf bucht und bezahlt.

Aktualisiert 5 Min. LesezeitVon Iwan de Ploeg

Die meisten Kunden sehen Ihre Website, bevor sie Ihre Boote sehen. Oft auf dem Handy, an einem sonnigen Morgen, während Freunde auf eine Antwort warten. Innerhalb einer Minute wollen sie wissen, was Sie vermieten, wo Sie sind und was es kostet. Dann wollen sie buchen.

Dieser Leitfaden führt Sie Schritt für Schritt dorthin. Sind Sie neu im Bootsverleih? Dann lesen Sie zuerst, wie Sie einen Bootsverleih gründen.

Selbst bauen oder bauen lassen

Ein Webdesigner spart Ihnen Zeit und baut die Website, die Sie sich vorstellen. Allerdings wächst die Rechnung mit jedem Wunsch. Vereinbaren Sie deshalb vorher einen Festpreis und eine Liste der Seiten.

Eine Frau arbeitet drinnen auf einem Sofa an einem Laptop

Selbst bauen kostet Zeit und wenig Geld. Mit Squarespace und Wix kommen Sie am schnellsten zurecht. Sie wählen eine Vorlage und füllen sie aus. WordPress gibt Ihnen mehr Freiheit und verlangt mehr Aufwand für Updates und Hosting.

Das Buchungsformular von Let’s Book passt in alle drei. Es gibt ein WordPress-Plugin und ein kurzes Stück Code für Wix und Squarespace.

Die Seiten, die Ihre Kunden suchen

Kunden kommen mit denselben Fragen. Beantworten Sie jede davon an einer Stelle, die man ohne Suchen findet:

Ein Laptop mit Website-Statistiken vor einem Bildschirm auf einem Holzschreibtisch
  • Ihre Boote, jedes mit Foto, der Zahl der Personen und der Angabe, ob ein Bootsführerschein nötig ist.
  • Ihre Preise pro Stunde oder pro Tag, und was inbegriffen ist.
  • Verlangen Sie eine Kaution, dann ihre Höhe und wann der Kunde sie zurückbekommt.
  • Wo man Sie findet: die Adresse der Anlegestelle, eine Karte und wo man parkt.
  • Was man mitbringt, und was passiert, wenn das Wetter umschlägt.
  • Extras wie ein Skipper, ein Picknickkorb oder Getränke an Bord.
  • Bewertungen von Kunden.
  • Wie man Sie erreicht: Telefon, E-Mail und Öffnungszeiten.

Jede Frage, die Ihre Website beantwortet, ist ein Anruf weniger an einem vollen Samstag. Wissen Sie noch nicht, was Sie verlangen? Lesen Sie über das Preismodell für Ihren Bootsverleih, über das Verlangen einer Kaution und über Extras, die sich verkaufen.

Fotos, bei denen man bucht

Ein Kunde entscheidet in wenigen Sekunden, ob Ihr Boot sein Ausflug wird. Zeigen Sie das Boot deshalb auf dem Wasser, mit Leuten an Bord, an einem sonnigen Nachmittag. Ein leeres Boot an der Anlegestelle im Regen verkauft nichts.

Eine Frau im Sommerkleid steht am Bug eines Katamarans und blickt über das blaue Meer

Ein gutes Handy macht Fotos, die scharf genug für Ihre Website sind. Fotografieren Sie im Querformat für die Website und im Hochformat für Instagram. Möchten Sie Fotos Ihrer Kunden verwenden? Fragen Sie sie vorher. In unseren Tipps für Social Media finden Sie mehr Ideen für Bilder, die man gern teilt.

Bei Google gefunden werden

Überlegen Sie, was Ihre Kunden bei Google eintippen. Das ist “Boot mieten” mit dem Namen Ihres Ortes oder Ihres Sees, “Elektroboot mieten” oder “Pontonboot mieten”. Verwenden Sie diese Wörter dort, wo sie passen: in Seitentiteln, Überschriften, Dateinamen Ihrer Bilder und Meta-Beschreibungen. Schreiben Sie zuerst für Menschen. Eine Seite voller Suchbegriffe liest sich schlecht, und Google stuft sie auch niedriger ein.

Verlinken Sie Ihre Seiten untereinander, zum Beispiel von einem Boot zu seinen Preisen. Das hilft Kunden, sich zurechtzufinden, und es hilft Google, Ihre Website zu verstehen.

Tragen Sie Ihr Unternehmen auch ins Google Unternehmensprofil ein. Dann erscheinen Sie auf der Karte, wenn jemand in der Nähe ein Boot sucht. Hinterlegen Sie dort Öffnungszeiten, Fotos und einen Link zu Ihrer Buchungsseite, und antworten Sie auf die Bewertungen.

Google zeigt bei vielen Suchen inzwischen eine KI-Übersicht über den Ergebnissen und bietet einen eigenen KI-Modus. Laut Google brauchen Sie keine besonderen Tricks, um dort zu erscheinen. Klare Seiten, die echte Fragen beantworten, erledigen die Arbeit. Schreiben Sie Preise und Öffnungszeiten deshalb als normalen Text auf Ihre Website, nicht nur in ein Bild.

Ein Buchungsknopf auf jeder Seite

Geben Sie jedem Besucher einen Knopf zum Buchen, ohne dass er scrollen muss, auch auf dem Handy. Wählen Sie dafür eine Farbe, die sich vom Rest der Seite abhebt.

Sobald der Kunde bucht, halten Sie es kurz und fragen nur, was Sie brauchen. Mit Let’s Book läuft das Buchungsformular auf Ihrer eigenen Website, sodass Kunden buchen, ohne Ihre Seiten zu verlassen. Es übernimmt Ihr Logo, Ihre Schriften und Farben. Sie entscheiden, ob die Telefonnummer Pflicht ist, freiwillig oder ganz wegfällt.

Ist Samstag um 14 Uhr schon belegt, bietet das Formular andere Zeiten und Tage für dasselbe Boot an. Ein Link auf der Seite eines Boots kann das Formular mit diesem Boot schon ausgewählt öffnen. Touristen buchen in ihrer eigenen Sprache. Das Formular ist auf Deutsch, Englisch, Niederländisch, Französisch und Spanisch geprüft. Auf Dänisch, Griechisch, Italienisch, Portugiesisch und Schwedisch ist es maschinell übersetzt.

Bezahlt wird bei der Buchung

Der Kunde bezahlt im Buchungsformular, über Stripe oder Mollie, und das Geld geht auf Ihr eigenes Konto. Sie wählen, ob eine Buchung sofort ganz bezahlt wird oder mit einer Anzahlung und dem Rest vor der Fahrt. Eine Kaution kann mit der Zahlung mitgehen, und nach der Fahrt erstatten Sie sie aus der Buchung zurück.

Ein Jetski mit zwei Personen zieht eine Kurve auf hellblauem Wasser, von oben gesehen

Sie können den Kunden nach dem Bezahlen auch auf eine Dankeseite Ihrer eigenen Website schicken. Messen Sie Ihre Anzeigen mit Google Analytics? Dann lassen Sie diese Dankeseite weg, denn mit ihr erfasst Google Analytics die Buchung nicht mehr automatisch. Mehr dazu unter Zahlungen in Let’s Book.

Klein anfangen mit Anzeigen, und messen

Steht Ihre Website, kann Google Ads Ihre Anzeige über den Ergebnissen der Suchen zeigen, die Sie auswählen. Beginnen Sie mit einem kleinen Tagesbudget. Wählen Sie ein paar Suchen von Leuten, die kurz vor der Buchung stehen, etwa “Boot mieten” mit Ihrem Ort.

Prüfen Sie dann, welche Anzeigen zu Buchungen führen. Das Buchungsformular von Let’s Book meldet an Google Analytics 4 und den Google Tag Manager, sodass Sie einen Besucher von der Anzeige bis zur Buchung verfolgen. Geben Sie den Anzeigen, die Buchungen bringen, mehr Budget, und stoppen Sie den Rest.

Buchungssoftware für Bootsverleih, Bootstouren und Charter.

Dieser Artikel kommt von Let's Book, der Software, mit der Ihre Kunden auf Ihrer eigenen Website buchen und bezahlen und Sie alle Ihre Boote in einer Planung sehen. Gemacht von Leuten, die selbst Boote vermietet haben.